Augmented Reality
„Unter Augmented Reality (deutsch: erweiterte Realität) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung. Bei Fußball-Übertragungen ist erweiterte Realität z.B. das Einblenden von Entfernungen bei Freistößen mithilfe eines Kreises oder einer Linie.“ 1)
Forschungsfeld AR
Fraunhofer IGD in Darmstadt Forschungsgebiet Augmented Reality
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Forschungszentrum Design & Systeme in Würzburg Video AR-Schleuse
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Laan Labs
Beispielprojekte
Ingress. The game.
Ingress ist ein AR Android Spiel, dass in einem Google Labs Projekt entstanden ist.
Richti-Areal Showroom
Für das Generalunternehmen Allreal realisierte Projektil in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro OOS den Richti-Areal Showroom. Im Zentrum steht eine „augmented reality Installation“, ein mit 5 Projektoren bespieltes Architekturmodell im Massstab 1:200. Durch die Projektion können verschiedene Simulationen (Nachtleben, Sonnen- und Schattenwurf etc.), sowie auch Informationen (Nutzungszonen, Grünflächen, Verkehr etc.) auf dem Modell dargestellt werden. Nicht nur die Installation wird interaktiv durch ein ipad gesteuert, sondern der gesammte Raum ist bedienbar. Dieser Umfasst gesamthaft 44 dimbare Dalilampen, 6 DMX Lampen, 9 Beamer, 1 Touchscreen und das Audiosystem.
Richti-Areal Showroom | Projektil 2011
spaceViewer
Anlässlich der K2010, der weltgrößten Messe für Maschinen- und Anlagenbau im Bereich der Kunststoffverarbeitung, konzipierte und realisierte das Forschungszentrum Design und Systeme für die Coperion GmbH eine interaktive AR-Anwendung. Die Besucher konnten durch mehrere spaceViewer, welche auf dem Messestand platziert waren, eine virtuelle Kunststoff-Compoundieranlage in ihrer originalen Dimension und Funktion erleben. Durch Drehen und Neigen der Screens werden Details und Funktionen einzelner Komponenten fokussiert und erklärt. Die Simulation der Anlage legt sich so über das Realbild einzelner Maschinenelemente, dass die Animationen positionsgenau wie durch ein Röntgenbild sichtbar werden.
spaceViewer | Design und Systeme 2010
TwittARound
TwittARound shows current Tweets around your location right at the spot they were written via augmented reality. First demonstrated in July 2009 it was the first augmented reality application for the iPhone showing real time social network data.
TwittARound | Michael Zöllner 2009
Augmented Business Card
„Mein Interaktive Medien Projekt dieses Semester beschäftigt sich mit der Erweiterung des klassischen Mediums Visitenkarte. Ich habe versucht die Visitenkarte sinnvoll zu erweitern und neben den nötigen Kontaktdaten noch die Möglichkeit zu schaffen, sich selbst auf eine persönlichere Art und Weise vorzustellen und zu präsentieren. Ich wollte die physische Visitenkarte dabei beibehalten und sie digital erweitern. Die Visitenkarte an sich wird so schnell nicht aussterben. Vor allem in Geschäftskreisen ist sie unerlässlich und fast ein Statussymbol. Man denke nur an Japan, wo das Übergeben der Visitenkarte fast schon ein richtiges Ritual ist. Mit meinem Projekt behalte ich diesen analogen Aspekt bei, mache aber gleichzeitig eine neue, persönlichere und interessantere Präsentation auf digitale Weise möglich.
Ich habe mich gefragt mit welcher Technik sich das am besten realisieren lässt, und bin schnell auf Augmented Reality gestoßen.
Bei der Entwicklung des Konzepts war es für mich wichtig, dass dieses Programm bzw. solch eine Visitenkarte universell von jeder Person benutzbar ist, so dass jeder interessierte Autor seiner eigenen erweiterten Visitenkarte sein kann.“2)
Augmented Business Card | Jonas Jäger 2009
Human Monitoring
Das Projekt Human Monitoring versucht durch die Verortung von menschlichen Daten neue Darstellungen zu entwickeln und somit neuen Interpretationsraum zu schaffen. Puls, Bewegung, Geschwindigkeit als prototypische menschliche Daten – sowie Höhe, Laufrichtung und Position werden im Verlauf visualisiert. Die Werte werden in ein topografisches Model eingezeichnet und können mit unterschiedlichem Kartenmaterial hinterlegt werden.
Die verortete Darstellung im virtuell simulierten Realraum ermöglicht entgegen einer etablierten zweidimensionalen Darstellung, durch ihre Multidimensionalität eine optimierte Abbildung von Werten. Denn zu jedem Wert den es auf dieser Welt gibt gehört ein Ort, ein Zeitpunkt und weitere Faktoren die ihn beeinflussen. Je nach Sensorenart und somit Art der gemessenen Daten hat dieses Tool ein recht breites Einsatzspektrum. Dieses kann vom sportlichen über den medizinischen Einsatz bis in umweltbiologische und umweltmedizinische Bereiche reichen. Für die Weiterentwicklung ist das Einbinden von Umweltdaten angedacht was wiederum neue Einsatzfelder eröffnet. 3)
Human Monitoring | Sebastian Gläser 2008