Gestalterwiki

Webseiten-Werkzeuge

Benutzer-Werkzeuge

Inkjetdruck

Inkjet-Drucke gehören zu den sogenannten Non-Impact-Verfahren, das heißt, sie gehen ohne physischen Kontakt zwischen dem zu bedruckenden Material und einem Druckträger vonstatten. “Das Bild wird aus mikroskopisch kleinen Tintentröpfchen zusammengesetzt, die das Druckgerät innerhalb einer Matrix auf den Bildträger “schießt”. Die Übertragung wird entweder durch Wärme (TIJ oder Bubble Jet Printer, wie sie HP und Canon herstellen) oder auf elektrischem Weg durch die von Epson patentierte sogenannte Piezo-Technik ausgelöst.” 1)

Inkjet-Drucke bieten eine nahezu unbegrenzte Palette von Einsatzmöglichkeiten.2) Die leuchtende Farbintensität und der gestochen scharfe Druck sorgen für eine anspruchsvolle Präsentation von Werbe- und Bildbotschaften. Papiere, Folien oder Planen können so UV-stabil und wetterfest bedruckt werden – ob für Messen, Produktpräsentationen, Leuchtwerbung, Indoor- oder Outdoor-Plakate oder Banner.3)

  • Materialien: große Bandbreite von Trägermaterialien: unterschiedlichste Papiere (auch Bütten- und Fotopapiere), Folien, Planen, Stoffe etc.
  • Anwendung: großflächige Motive; Klein- und Kleinstauflagen
  • Druckauflösung: bis zu 1.200dpi
  • Druckfarbraum: CMYK
  • Verwendete Farben: entweder Farbstofftinten (größerer Farbraum; wasserlöslich) oder Pigmenttinten (längere Haltbarkeit; wasch- und wischfest)
  • Größe: max. Papierformat abhängig von Größe des verwendeten Druckgerätes
  • Haltbarkeit: siehe »Verwendete Farben«: bei einer Verwendung von Pigmenten im Gegensatz zu wasserlöslichen Tinten zusätzliche Resistenz gegenüber Feuchtigkeit, Licht und Schadstoffen; Haltbarkeit außerdem abhängig von verwendetem Trägermatrial
  • Unternehmen/Anbieter: MARTINCOLOR GmbH & Co. KG
  • Kosten: individuelle Kostenkalkulation
  • Vorteile: sehr hohe Auflösung; so gut wie keine erkennbare Rasterung (mikroskopisch)

Detailliertere Beschreibung:

Beim Inkjet-Druck wird im Vergleich zu den übrigen Verfahren direkt aus Düsen auf den Bedruckstoff übertragen was einen Bildträger überflüssig macht, vereinzelt wird auch über einen Zwischenträger übertragen.

“Es gibt zwei verschiedene Verfahrensvarianten. Beim Continuous Ink Jet tritt die Farbe permanent aus der Düse, während beim Drop on Demand Ink Jet immer nur dann Farbe aus der Düse gespritzt wird wenn diese auf das Papier übertragen werden soll. Die Selektion bei der Farbübertragung erfolgt beim Continuous Ink Jet erst nach dem Austritt der Farbe aus der Düse. Dabei wird der Farbstrahl so lange abgelenkt bis das Bebilderungssignal eine Farbübertragung zulässt.

Beim Continuous Ink jet wird zwischen Binary-Deflecting und Multi-Deflecting unterschieden. Der Farbstrahl wird mithilfe einer Pumpe aus der Düse herausgeschossen. Ein Piezo-Schwinger sorgt durch die hochfrequente Ansteuerung dafür, dass sich einzelne Tropfen herausbilden und auf das Papier gelangen können. Die einzelnen Farbtropfen werden über eine Ladungselektrode unterschiedlich aufgeladen und durch einen Deflektor abhängig vom Ladungszustand abgelenkt.

Beim Binary-Deflecting wird der Farbtropfen bildabhängig entweder aufgeladen und gelangt in einen Tropfenfänger, oder er trifft ungeladen auf den Bedruckstoff. Dagegen können die Farbtropfen beim Multi-Deflecting unterschiedlich stark aufgeladen werden, was sie unterschiedlich stark ablenken lässt. Diese Systeme kommen z.B. bei der Adressierung von Zeitungen und Zeitschriften zum Einsatz.”4)

5)

Video

Funktionsweise eines Inkjet-Druckers:

Das Adobe Flash Plugin wird benötigt, um diesen Inhalt anzuzeigen.

http://www.youtube.com/watch?v=N3e55hXt-LA&feature=related

2) , 3) Quelle: vgl.http://www.martincolor.de/inkjet.html aufgerufen am: 04.01.2012