Polymethylmethacrylat (Plexiglas/Acrylglas)
Polymethylmethacrylat
Polymethylmethacrylat (PMMA) ist der Fachbegriff für Plexiglas oder Acrylglas. Acrylglas ist die verallgemeindernde herstellerunabhängige Bezeichnung für Polymethylmethacrylat. Plexiglas hingegen ist ein eingetragener Markenname der Evonik Röhm GmbH. Acrylglas ist ein synthetischer, glasähnlicher thermoplastischer Kunststoff, der sich ab ca. 100 °C verformen lässt. 1)
Einsatz von Acrylglas
Acrylglas wird beispielsweise für die Blinker und Scheinwerferabdeckungen bei Autos, für Hörgeräte, Treibhäuser, Schlagzeuge, in der Architektur, Schmuck, Schüsseln oder auch Arm-, Bein- und Zahnprothesen etc. verwendet. 2)
Bearbeitung
Man kann Acrylglas mit dem Laser schneiden und gravieren. Mit normalen Bohrern funktioniert auch das Bohren. Dünnere Platten kann man mit einer Laubsäge vorsichtig sägen, für die Stichsäge gibt es auf der Website von Evonik spezielle Plexiglassägeblätter. Zum Verkleben eignet sich Silikon oder Modellbaukleber von Faller. Es gibt aber auch von Evonik spezielle Kleber extra für Acrylglas.
Einsatz bei Projektionen
Wenn man auf Acrylglas beamen oder etwas projezieren möchte, muss man eine Seite mattieren, um ein scharfes Bild erzeugen zu können. Die beste Möglichkeit dazu wäre das Sandstrahlen. Eine günstige Alternative ist das Mattieren durch sehr feines Schmiergelpapier.
Bezugsquellen für Acrylglas
Ein sehr guter Händler für Acrylglas ist der Plexiglashersteller Evonik www.plexiglas-shop.com Die haben Plexiglas in allen Formen und Farben, mattiert, gefärbt, als Rohr, als Platte, alles was man sich vorstellen kann. Für wenig Geld kann man dort auch Produktmuster bestellen. Auf der Website findet man auch viele weitere Einsatzmöglichkeiten und Bearbeitungsmethoden für Plexiglas. Ein Blick bei Ebay kann jedoch nie schaden, da größere Mengen Acrylglas doch schnell sehr teuer werden können.